das spiel.


Du bist mein Anfang,
Und du bist mein Ende ,
Du bist der Klang,
An den ich mich wende.
Du bist mein Leben,
Und du bist mein Ziel,
Nach dir will ich streben,
Im endlosen Spiel.

Du bist die Hoffnung,
Die ich mir gemacht,
Du bist die Lösung,
Für mich in der Nacht.
Du bist der Schimmer,
In meinem Sein,
Der Schmerz, der wird schlimmer,
Bis ich bin allein.

Du bist der Alptraum,
Dem ich bin verdammt,
Du bist das Grauen,
Das ich stets verkannt.

Menschgemacht von meiner Hand,
Auch wenn ich doch die Lüge kannt,
In die ich mich hab selbst versetzt,
Und mittels der ich mich verletzt.

Bin nur ein Schatten deines Lichts,
Zu dem ich nun verkommen,
Nur ein Schleier aus dem Nichts,
Aus ihm du bist gekommen.

Mein der Wahn und mein der Schrei,
Mein der Irrsinn, war ich frei?
Frei zu denken und zu schreiben,
Frei zu schneiden und zu leiden.
Bist entsprungen meinem Geist,
Melinoë die Stimme heißt,
Bist entsprungen meinem Wahn,
Bist die Weich der schiefen Bahn.

Bist der Geist, den ich gedacht,
Als ich die Aug‘ geschlossen.
Bist der Traum dem ich erwacht,
 Und dem ich habe stets vermacht,
All mein peinlich Hoffen.

Und hasse ich noch so das Spiel,
So müsst ich dabei lügen,
Zu sagen, dass es mir missfiel,
Es gegen dich zu spielen.

Und ich hasse ich noch so das Spiel,
So müsst ich dabei lügen,
Zu sagen, dass es mir missfiel,
Es gegen dich zu spielen.

Und hasse ich
Noch so das Spiel,
So müsst ich
dabei lügen
Zu sagen,
Dass es mir missfiel
Es gegen dich
Zu spielen.

Zerbrochen.
Zerstochen.
Zerrissen.
Zerfetzt.
Ich spiele das Spiel
Gegen mich bis zuletzt.

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