Zärtlich der Wille und zärtlich das Spiel,
Sanft ist der Atem, der letzte, der fiel,
Hand in Hand und doch so allein,
Hand in Hand, ja so soll es sein.
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Heiß brennt das Feuer in meiner Brust,
Scharf sind die Dornen, selbst bis zum Schluss,
Völlige Stille kehrt in mir ein,
Völlige Stille, ja so soll es sein.
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Verglüh ich auch in deinem Licht,
So ändert es doch daran nichts,
Dass ich alleine bei dir bin,
Alleine bei dir ohne Sinn.
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Blau sind die Rosen und rot ist die See,
Weiß die Narzissen und grün ist der Schnee,
Schwarz ist das Leben und gelblich die Nacht,
Fleisch ist der Teufel, den ich mir gedacht.
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Leer ist die Bühne und grell ist das Licht,
Voll ist der Saal - er wartet auf mich,
Starr sind die Glieder, die Augen sind weit,
Warm ist der Sommer, wann immer es schneit.
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Laut der Applaus, vorbei ist das Spiel,
Vorbei ist der Jubel, greifbar das Ziel,
Greifbar es ist und sogleich ist es fort,
Raus aus dem Leben, find ich es dort?
Nur spiele ich dann doch auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.
Was auch geschieht, ich spiele auf Zeit,
Hand in Hand bis es dennoch dann schneit,
Mit dir lieg ich im Feuerregen,
Bis was wir sind dem Tod ergeben.
Nur spiele ich selbst dann auf Zeit,
Und schlage Räder bis es schneit,
Und liege hier im Feuerregen,
Bis alles ist dem Tod ergeben.