Staub und Asche alter Sterne,
Bröckeln leise in der Ferne,
Sonnen löschen, Nebel schwinden,
Tausend Welten hier versinken.
Hinterm Licht und hinterm Schein,
Unbekümmert jen dem Sein,
Stehen wir, den Rücken grade,
Wir, die Antwort auf die Frage:
Was liegt hinterm Horizont?
Was verbirgt sich hinterm Bogen?
Sind die Mären Wahrheit Kund?
Oder sind sie all gelogen?
Leises Echo, Welt für Welt,
Die zu nichts als Schwarz zerfällt,
Tausend Klagen, tausend Flehen,
Tausend Seelen, die wir sehen.
Hinterm Licht und hinterm Schein,
Unbekümmert jen dem Sein,
Warten wir die letze Stund,
Ab und blicken dann zum Grund.
Blicken nieder und empor,
Richten alles wie zuvor,
All Beginnen und all Enden,
Alle Macht in unsren Händen.
Tausend Schleifen, tausend Wege,
Tausend Ufer, tausend Stege,
Tausend Schiffe, tausend Räder,
Tausend Routen, tausend Gräber,
Tausend Menschen, tausend Leben,
Und sie all dien‘ unsrem Streben!
Hinterm Licht und hinterm Schein,
Werden wir auf ewig sein,
Hinterm Spiegel, der zerbricht,
Stehen wir und wanken nicht,
Wir die Wesen hinterm Licht.